TRYP Madrid Atocha Hotel **** -   Madrid

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Lageplan

Calle de Atocha, 83
Madrid 28012
Spanien

KOORDINATEN:

N +40º 24' 41.61" / W -3º 41' 51.39"

Kontaktdaten

Tel: (34) 91 3300500Fax: (34) 91 4201560

tryp.atocha@melia.com

Check-in nach 12:00h

Check-out bis 12:00h

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Ein Spaziergang durch das Barrio de Las Letras - TRYP Madrid Atocha

Herzlich willkommen in Madrid!

Ich heiße Maria Alcaide und bin Expertin für Kulturfragen im Hotel TRYP Madrid Atocha.

Ich möchte Ihnen heute einen besonders schönen Spaziergang durch das Viertel Barrio de Las Letras vorstellen.

Wir begeben uns zunächst auf die Plaza de Santa Ana, dem Zentrum dieses Stadtviertels. Hier erhob sich einst das Kloster Santa Ana, das während der Umgestaltung der Stadt unter Jose Bonaparte niedergerissen wurde. Auf einer Seite stehen zwei besonders schöne Gebäude: Das Teatro Español und das Hotel Victoria, das früher von den Toreros genutzt wurde, um sich vor dem Stierkampf umzukleiden. An der Plaza de Santa Ana befinden sich zudem unzählige Cafés und Bars, die an vergangene Zeiten erinnern (im Café del Principe z. B. trafen einst Larra und Espronceda aufeinander). In Bierhäusern wie La Alemana, fanden sich unter anderem illustre Schriftsteller wie Jardiel, Valle Inclan oder Ernest Hemingway ein.

Von hier aus besuchen wir das Café Central an, einen der Jazztempel der Stadt, und gehen dann die Calle de San Sebastian bis zur Kirche San Sebastian entlang. In ihren Registern sind die Geburten, Hochzeiten und Todestage berühmter Persönlichkeiten wie Cervantes, Lope de Vega, Velez de Guevara, Espronceda, Iriarte, Moratin, Becquer oder Benavente aufgeführt.

Besonders schön ist der angrenzende Blumenladen, der auf dem ehemaligen Friedhof der Kirche angelegt wurde, in dem auch die Gebeine von Lope de Vega ruhten. Bei einer der letzten Ausräumaktionen im 19. Jh. gingen diese für immer verloren.

CALLE DE ATOCHA

Wir verlassen das Gebäude und stehen an der Calle de Atocha. Hier geht es weiter die Straße hinunter, bis wir rechts auf die Calle Costanilla de los Deamparados abbiegen. Genau an der Ecke befindet sich das Gebäude (das heute natürlich ganz anders aussieht), in dem der erste Teil des Buches Don Quijote gedruckt wurde. Heute befindet sich hier der Sitz der Sociedad Cervantina de Madrid.

Über diese Straße gelangen wir in die Calle de Moratín. Hier befand sich eines der Wohnhäuser dieses Dichters. Über die Calle de Santa Maria hinweg erreichen wir die Calle Huertas.

Noch ein kleines Stückchen weiter erreichen wir rechter Hand die Calle León. Hier befand sich der Mentidero, eine Art Treffpunkt, an dem Schriftsteller und Dichter zusammenkamen, sich gegenseitig kritisierten, Arbeit suchten und Neuigkeiten verbreiteten.

CALLE CERVANTES

Ein Stück weiter gelangen wir zur Calle Cervantes, die so genannt wurde, weil hier einst der berühmte gleichnamige Dichter gewohnt hatte (vorher lebte er in der Calle Huertas und an der Plaza de Matute). Nur ein kleines Stückchen die Straße hinunter liegt paradoxerweise das Gebäude, das auf dem Grundstück des Gebäudes des Dichters erbaut wurde, die Casa Museo de Lope de Vega. Hier verbrachte dieser die letzten Tage seines Lebens. Das Haus stand lange Zeit leer, bis die Real Academia es erwarb und restaurierte. Heute kann man dieses Haus besichtigen und erhält damit Einblick in ein Wohnhaus aus dem 16. Jh.

CALLE LOPE DE VEGA

In der Calle Lope de Vega steht das Kloster Convento de las Trinitarias, in dem Töchter von Lope und Cervantes gelehrt haben, letztere wurde hier sogar begraben. Weiter die Calle de Lope de Vega entlang erreichen wir die Plaza de Jesús, die nach der dort stehenden Gemeindekirche Jesús de Medinacelli benannt wurde, in deren Inneren sich ein wundertätiges Jesusbild befindet. Die Legende besagt, wer an den drei Freitagen nach dem ersten März das Bildnis küsst, dessen Wünsche werden wahr. Das erklärt auch die langen Warteschlangen während der Zeit vor der Osterwoche. Das gesamte Gebiet gehörte einst den Herzögen von Lema, die ihr Palais im 19. Jh. veräußerten, welches später niedergerissen wurde. Hier entstanden so malerische Gebäude wie das des Hotel Palace. Neben dem alten Palais erhob sich einst die Kirche, die aber in den 20er-Jahren durch eine neue ersetzt wurde.

Verschwunden sind auch die Verzerrspiegel des Callejón del Gato, in denen Valle-Inclán im sterbenden Blick von Max Estrella die Tragöde Spaniens sich in Wahnsinn verwandeln sah. Die Spiegel, die heute in einer Kneipe bewahrt werden, die sich auf "Patatas Bravas" spezialisiert hat, sind kleinere Kopien der ehemals körpergroßen Konkav- und Konvexspiegel, in denen sich Kinder und Jugendliche gerne als Don Quijote und Sancho Panza wiederfanden.

Von hier aus ist es nur ein kurzes Stück zurück zur Plaza de Santa Ana, dem größten Platz innerhalb des Viertels. Hier erhebt sich das große Theater, in dem viele Komödien und Tragödien aufgeführt werden, ein literarischer Zirkel von Verschwörungen und Geschichten.

Rund um den Platz lebten (oder besser: überlebten) einige der bekanntesten Geister jener Epoche: Félix Lope de Vega, Miguel de Cervantes Saavedra, Francisco de Quevedo und Luis de Góngora.

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